Einfahrt pflastern — befahrbar aufgebaut, nicht nur hübsch gelegt
Einfahrten und Stellplätze pflastern: Aushub, tragfähiger Unterbau, Randeinfassung und Gefälle. Befahrbar heißt anderer Aufbau als eine Terrasse.

Eine Einfahrt ist keine Terrasse mit Autos drauf. Der Unterschied liegt unter dem Pflaster: Wo ein Mensch läuft, reichen zehn bis fünfzehn Zentimeter Tragschicht. Wo ein Auto steht und ein Lieferwagen wendet, sind es eher dreißig bis vierzig — und bei weichem Untergrund kommt ein Geotextil darunter, damit sich Schotter und Boden nicht vermischen.
Deshalb fängt die Arbeit mit dem Bagger an, nicht mit den Steinen. Der Oberboden muss weg, denn Mutterboden trägt nicht — er federt und sackt. Was ausgehoben wird, fahren wir mit dem Kipper ab; Schotter und Splitt bringen wir mit. Lagenweise einbauen, jede Lage verdichten: Das ist der langweilige Teil, der darüber entscheidet, ob die Fläche in fünf Jahren noch eben ist.
Das Gefälle ist der zweite Punkt, an dem gespart wird und den man später bereut. Wasser muss vom Haus weg, und es muss irgendwo hin. Zwei bis drei Prozent Gefälle reichen, aber sie müssen in die richtige Richtung zeigen — nicht zur Kellertreppe, nicht auf das Nachbargrundstück. Wo das Wasser nicht ablaufen kann, setzen wir eine Rinne oder einen Sickerschacht.
Die Randeinfassung hält alles zusammen. Ohne Bordstein oder Randstein in Beton wandert das Pflaster seitlich aus, und nach ein paar Jahren stehen die äußeren Reihen schief. Das ist kein Schönheitsfehler, sondern der Anfang vom Ende der Fläche.
Beim Stein beraten wir, entscheiden tun Sie. Betonpflaster ist günstig und belastbar, Klinker hält ewig und altert schön, Naturstein ist am teuersten und am pflegeleichtesten bei Flecken. Wichtig ist die Dicke: Für Befahrung sollten es acht Zentimeter sein, nicht sechs. Wir sagen Ihnen, was Ihre Zufahrt wirklich aushalten muss.
Fragen zu Einfahrt pflastern
Was kostet es, eine Einfahrt pflastern zu lassen?
Der Preis hängt an Fläche, Aushubtiefe, Stein und Entsorgung — und am Untergrund, den man erst sieht, wenn der Oberboden ab ist. Wir messen vor Ort auf und machen ein Angebot mit getrennten Posten für Erdarbeiten, Material und Verlegung, damit Sie sehen, woran es liegt.
Wie lange dauert das?
Eine normale Hofeinfahrt für zwei Autos schaffen wir meist in drei bis fünf Arbeitstagen, je nach Wetter und Aushubmenge. Zwischen Verdichten und Verlegen gibt es keine Wartezeit — anders als beim Betonieren.
Kann die Einfahrt gleich mit befahren werden?
Pflaster ist direkt nach dem Abrütteln befahrbar. Die ersten Wochen setzt sich die Fläche noch etwas; danach kehren wir einmal nach, damit die Fugen wieder voll sind. Das gehört zum Auftrag und kostet nicht extra.
Brauche ich eine Genehmigung?
Auf dem eigenen Grundstück in der Regel nicht. Sobald die Zufahrt den Gehweg quert oder ein Bordstein abgesenkt werden muss, ist die Stadt zuständig — das ist ein Antrag, den der Grundstückseigentümer stellt. Wir sagen Ihnen, wann der Fall eintritt.
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Einfahrt pflastern — wir sehen es uns an.
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