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Pflaster, Garten und Tiefbau · Erdarbeiten und Tiefbau

Drainage verlegen und Regenwasser versickern — Wasser vom Haus weg

Drainage, Sickerpackung und Regenwasserversickerung: Wasser vom Fundament wegführen, bevor es in den Keller zieht. Mit Gefälle, Filterkies und Spülschacht.

Feuchte im Keller ist selten ein Mauerproblem und fast immer ein Wasserproblem. Das Wasser steht an der Wand, weil es nirgendwo hin kann: Die Grube wurde seinerzeit mit Lehm verfüllt, die Fallrohre enden einen Meter neben dem Haus, und der Hof fällt zum Gebäude hin ab. Bevor man über Abdichtung redet, sollte man dem Wasser einen Weg geben.

Eine Ringdrainage läuft ums Fundament, mit Gefälle in eine Richtung, eingebettet in Filterkies und getrennt vom umgebenden Boden durch ein Filtervlies. Ohne dieses Vlies schlämmt die Leitung in wenigen Jahren zu, und dann liegt ein teures Rohr im Boden, das nichts mehr tut. Spülschächte an den Ecken sorgen dafür, dass sie sich reinigen lässt, statt wieder aufgegraben zu werden.

Wo das Wasser hin soll, ist die eigentliche Frage. In die Kanalisation darf Drainagewasser in vielen Gemeinden nicht. Bleibt die Versickerung auf dem Grundstück: Sickerschacht, Rigole oder Mulde — je nach Boden. Im sandigen Boden um Greifswald klappt das meist gut, in Lehm und in den Niederungen an Peene und Ryck oft nicht, weil das Grundwasser ohnehin hochsteht. Dann hilft nur Ableitung oder Rückhaltung.

Dazu gehört die Oberfläche. Ein Hof, der zum Haus hin fällt, macht jede Drainage zunichte. Fallrohre gehören angeschlossen, nicht auf die Fläche gespuckt. Oft löst sich das Problem schon mit richtigem Gefälle und einer Rinne — das ist der billigere Weg, und wir schlagen ihn zuerst vor.

Was wir nicht versprechen: dass jede Drainage einen nassen Keller trocken legt. Steht das Gebäude im Grundwasser oder zieht Feuchte von unten durch das Mauerwerk, ist das ein Fall für Abdichtung und Trockenlegung — dafür holen wir F + W Hochbau dazu. Wir sagen es lieber vorher, als hinterher zu erklären, warum es nicht geholfen hat.

Häufig gefragt

Fragen zu Drainage und Versickerung

Andere Frage stellen
Hilft eine Drainage gegen den feuchten Keller?

Wenn das Wasser von außen drückt und nicht ablaufen kann: oft ja. Wenn Feuchte durch das Mauerwerk aufsteigt oder das Haus im Grundwasser steht: nein. Wir sehen uns zuerst an, woher die Feuchte kommt, und sagen ehrlich, ob Graben etwas bringt.

Darf Drainagewasser in den Kanal?

Meist nicht — das regelt die Gemeinde in ihrer Satzung. Wir klären das vor der Planung ab, damit nicht am Ende eine Leitung liegt, die nirgends angeschlossen werden darf.

Funktioniert Versickerung bei uns überhaupt?

Im Sand meistens, in Lehm und in den Flussniederungen oft nicht. Ein einfacher Sickerversuch vor Ort gibt die Antwort — den machen wir beim Ortstermin oder mit einem kurzen Probeschacht.

Muss dafür der ganze Garten aufgerissen werden?

Entlang der Hauswand wird gegraben, das lässt sich nicht vermeiden. Wir arbeiten abschnittsweise, lagern den Oberboden getrennt und stellen Rasen oder Pflaster danach wieder her — wie es vorher war, wird es trotzdem erst nach einer Saison aussehen.

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Drainage und Versickerung — wir sehen es uns an.

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